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Archive for April 2009

EJRM: Aus griechischer Architektur wird „mazedonische“ Architektur

Erst Statuen von Alexander und Aristoteles, dann Umbenennungen von Flughäfen und Straßen. Und nun Gebäude im Antike-Style – wie könnte das natürlich auch anders sein? In der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien gewinnt das Wort „Antikisierung“ ein neuen fanatischen und absurden Charakter. In ca zwei Jahren soll ein Gebäude im typisch griechischen Stil fertig gebaut bereit stehen um Platz für das Staatsarchiv, das archäologische Museum und das Verfassungsgericht der EJRM zu bieten.

Folgende Zeichnung ist in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien in der Zeitschrift „Globus“ erschienen:
Laut dem Architekten die typisch „antike mazedonische Architektur eines Königshauses“.

Bleibt nur noch die Frage übrig: Aus welchem Grund wohl die Wörter „antike griechische Architektur“ nicht fallen?

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Der Parthenon von Skopje: Architektur im antiken griechischen Tempelstil

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Kategorien:Politik

EU-Kommission: Die „mazedonische“ Identität ist noch nicht definiert!

07/04/2009 1 Kommentar
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Die EU-Kommission und das Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften haben entschieden, dass der Name „Mazedonien“, die selbsternannte „mazedonische“ Identität aber auch das Länderkürzel „MK“ für den Gebrauch innerhalb der EU zukünftig den Beititel „noch nicht definiert“ (engl. „to be defined“) tragen müssen. Da die EU ohnehin nur den Namen „ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien“ (the Former Yugoslav Republic of Macedonia) nutzt, betrifft das viel stärker das Länderkürzel „MK“, dass nun vollständig gegen „noch nicht definiert“ ersetzt wird.

Der Beschluss kam nachdem Erik Meijer (EU-Kommission für Tourismus und Verkehr) die Verwendung des Namens „Mazedonien“ und vorallem das Kürzel „MK“ in Frage stellte. Die Fragen die Herr Meijer an die Kommission stellte können Sie hier lesen: [1] Die Antwort von Herr Barroso hier: [2]

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Mehr Informationen darüber finden Sie hier: [3][4]

Kategorien:Politik

„Mazedonisches Gebet“ – Niče Dimovski, Direktor des faschistischen Filmes im Interview

Der Direktor der Dokumentation „Mazedonisches Gebet“ (Makedonska Molitva), welche an Weihnachten im staatlichen Fernsehen der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (EJRM) gezeigt wurde (wir berichteten) und weltweit wegen seiner faschistischen und rassistischen Aussagen für Aufsehen sorgte, hat nun in einem Interview ein unglaubliches Statement abgegeben. Und so etwas darf sich in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien „Dokumentation des staatlichen Fernsehens“ nennen!

Das Video enthält neben der originalen slawischen Sprache englische Untertitel.

Das Video wurde aufgenommen und bereitgestellt von vardaraxios.wordpress.com

Die deutsche Übersetzung:

Auf die Frage was Herr Dimovski von der Kritik an seinem Video zu sagen hat, antwortete er im Video folgendes:

„Ich war mir sicher wenn meine Mazedonier das Gebet hören, dann werden die Glocken läuten und sich die Tore des Himmels öffnen. Ich war mir sicher, wenn meine Mazedonier das Gebet hören werden sie wissen, dass Gott Mazedonien liebt. Aber ich war mir ebenfalls sicher ,dass die Tore der Hölle sich öffnen und der Teufel sich gegen das Gebet stellen wird.“

Auf die Frage zu seinem rassistischem Bild, die Entstehung der kompletten weißen „Menschenrasse“ von den heutigen „Mazedoniern“  (also „Mazedonoide“) antwortete Herr Dimovski:

„Ich bin Autor, es ist meine Sache wie ich es zu definieren habe. Wissen Sie, auf diesem Planeten existieren folgende Rassen… Weiße, Schwarze und Gelbe… Wenn die Gelben Mongoloiden sind und die Schwarzen Negroiden, dann müssten die anderen… ja… irgendwie genannt werden.“

Das Gesicht dieses Mannes sollten sie vorallem bei dieser Aussage betrachten – dann wissen Sie dass in diesem Land vieles nicht mit rechten Dingen zugeht!

Kategorien:Politik