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Ausstellung: „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“

ALEXANDER_300_Plakat

Eine sehr interessante Ausstellung findet in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim vom 03. Oktober bis 2009 bis 21. Februar 2010 statt. Unter der Schirmherrschaft von Herr Dr. Frank-Walter Steinmeier findet die Ausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ statt.

Besucher können dort Ausstellungen von weltweit verstreuten archäologischen Stücken und Exponaten aus der Zeit Alexanders besichtigen, den Feldzug  gegen Persien und die Stadt Babylon in 3D-Vorstellungen erleben und sogar Top-Vorlesungen zum Zeitalter des Hellenismus anhören – am 30. September u.a. von Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke.

Wer in Mannheim oder in Nähe sein sollte und sich für antike griechische Geschichte interessiert, sollte unbedingt vorbei schauen. Es handelt sich für europäische Verhältnisse um eine sehr seltene Ausstellung.

Für einige Proteste scheint diese Ausstellung aber doch zu sorgen. Bürger der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien planen einen Protest vor dem Museum. Der Grund: Die Ausstellung sei nicht richtig (!!) – Alexander war Mazedonier (Slawe wohlgemerkt!) und hatte mit dem alten Griechen nichts zu tun!

Prof. Dr. Alfried Wieczorek, der auch Direktor des Museums ist, äußerte sich klar in einem Statement:

„Alexander war eher ein Grieche und auf keinen Fall ein Vorfahr der heutigen slawischen Mazedoniern die das antike Makedonien für sich beanspruchen […] Sie wollen dessen Symbole („Stern von Vergina“) für ihr Staatswappen nutzen. Sie haben den Flughafen in der Hauptstadt Skopje nach ihm benannt und planen ein mehrere Millionen Euro teures Reiterstandbild Alexanders im Zentrum.“

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der offiziellen Internetpräsenz des Museums: http://www.alexander-der-grosse-2009.de/

Quelle: DPA

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Kategorien:Geschichte, Politik
  1. Filip 2
    16/10/2009 um 20:15

    Prof. Dr. Alfried Wieczorek wieviel hat Griechenland (Hellas) Ihnen gezahlt damit Sie so einen SCHEISS erzählen Hellas und Mazedonien ist nicht das gleiche auch nicht Aleksandros und Aleksander….. Sein Vater Filip 2 ist Mazedonier und kein Grieche…. über 125 Staaten haben dein FYROM als MAZEDONIEN anerkannt und weitere folgen. Gruss MAZEDONIEN

    • mkdn.wordpress.com
      17/10/2009 um 00:08

      Der aus dem alt-griechischen überlieferte Name „Alexander“ der bis heute in vielen Nationen verwendet wird schreibt sich mit „x“, nicht dem Umlaut „ks“ wie Sie als vermutlich slawisch-stämmiger ihn schreiben. Zeigen Sie mir eine Überlieferung in Form von Münzen, Innschriften in denen nicht „Alexandros“ (ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΣ) sondern „Aleksandar“ steht!

      Desweiteren war Philipp II. (original Φίλιππος) kein „Mazedonier“ wie Sie sich selbst bezeichnen sondern makedonischer König griechischer Herkunft. So wie auch Perikles athenischer Staatsmann griechischer Herkunft – sie werden nicht ein ernstzunehmendes akademisches Buch finden indem die antiken Makedonier als eigenständige von den Rest der Griechen getrennte Nation separiert werden… Zudem existierte das Wort „Grieche“ damals in Verbindung mit dem was wir heute verstehen nicht einmal. Verschiedene griech. Stämme siedelten den heute helladischen genannten Raum an und hatten die gleiche Sprache, ähnliche und sogar gleiche Bräuche, gleiche Religion, Architektur, Weltbild, usw… aufgrund dieser Tatsache bezeichnet man die antiken Makedonier als einen von vielen alt-griech. Stämmen.

      Zu den von Ihnen aufgelisteten Nationen: Es spielt keine Rolle ob Sie von China, den USA, oder anderen Staaten anerkannten wurden (nur bilateral wohlgemerkt!) – Ihre Nachbarn werden trotzdem immernoch Griechenland, Bulgarien etc. sein. Halten Sie gut-nachbarschaftliche Beziehungen nicht für wichtig? – Wie viel hat Ihre Regierung gezahlt um die Griechen als Äthiopier in der „Mazedonischen Enzyklopädie“ darzustellen, eine recht dubiose DNA Auswertung die nach der Veröffentlichung wieder verworfen wurde und interessanterweise von „Wissenschaftlern“ (u.a.) der Ehem. Jugosl. Rep. Mazedonien durchgeführt wurde?

      Finden Sie es nicht merkwürdig, dass eine Nation die Ihre tatsächliche Herkunft nicht wirklich kennt, plötzlich die Herkunft seiner Nachbarn forschen will? Sie müssen kein Akademiker sein um die Hass-Botschaft die dahinter steckt zu verstehen.

      Griechenland sagte 1990 kein Wort „Mazedonien“ im Namen – heute sind sie damit einverstanden, aber mit deutlich geographischem Unterschied im Namen – eine faire Politik gegenüber Ihrem Land – und das von einer Nation, die diesen Schritt eigentlich nie hätte tun müssen!

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